Documenta naturae - Sonderbände


Download
Komplettband
dnS008-1_v2026.pdf
Adobe Acrobat Dokument 15.7 MB
Download
Komplettband (low resolution)
dnS008-1_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 4.2 MB

Documenta naturae, Sonderband 8-1 (dnS008-1-1-1997)

München 1997 (1. Auflage)
 

 

T. Wendebourg

Bestimmungshefte: Gastropoden I:

 

Gastropoden aus dem Miozän der Tongrube O. Sunder in Twistringen (S Bremen)

Einleitung. 
Eine neue Tongrube liefert seit einigen Jahren den Ton für die Ziegelei O. Sünder, nachdem die alte, die bei Fossiliensammlern und Wissenschaftlern Berühmtheit erlangt hatte, geschlossen worden war und mittlerweile voll Wasser gelaufen ist Der Ton, der hier abgebaut wird, gehört stratigraphisch dem mittleren Miozän, der Reinbeck-Stufe, an. 

Schon die alte Grube lieferte über Jahrzehnte hinweg eine reiche Fauna, die auch schon in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten Erwähnung gefunden hat. Auch die neue Grube war in Sammlerkreisen schnell in aller Munde und die Faunenliste musste wegen zahlreicher Neufunde immer wieder ergänzt werden. Mit neuen Arten muss auch heute immer wieder gerechnet werden. 

Die Funde dürften etwa zeitgleich mit denen der berühmten Fundorte Dingden und Bislich sein, auch die Faunen-Zusammensetzung ist sehr ähnlich.

In der Broschüre sind 60 Arten aus meiner Sammlung beschrieben und fünf weitere, die in den Jahren 1984-85 von Freunden gefunden wurden, sich natürlich auch in deren Sammlungen befinden. 65 Arten, das ist natürlich nur ein Bruchteil, wenn man die bisher bekannt gewordenen Arten zusammenrechnet. Abgebildet sind die häufigsten Makrogastropoden. 

Nach Angaben aus der mir bekannten Literatur sind aus Twistringen bisher 129 Arten bestimmt. Diese Zahl dürfte in Wirklichkeit noch viel höher liegen. 

Die Arbeit soll so meine Absicht klarlegen, dem Laien etwas helfen, die von ihm gefundenen Stücke zu bestimmen.

Noch ein Wort an den Sammler Twistringen ist kein Fundort für den Sammler von Schaustücken, aber derjenige, der sich systematisch mit dem Tertiär bzw. mit dem Miozän beschäftigt, für den sind die Fossilien aus Twistringen eine wertvolle Ergänzung.

 


Eine Auswahl an Tafeln (click to enlarge):
 


Download
Komplettband
dnS008-2_v2026.pdf
Adobe Acrobat Dokument 15.0 MB
Download
Komplettband (low resolution)
dnS008-2_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.8 MB

Documenta naturae, Sonderband 8-2 (dnS008-2-1-1997)

München 1997 (1. Auflage)
  

T. Wendebourg

Bestimmungshilfen: Gastropoden II

 

Die quartären Lößschnecken von Immendorf bei Köln

Einleitung. 
Die Niederterrasse bietet im Süden Kölns häufig die Möglichkeit, glaziale Molluskengesellschaften aufzusammeln. Besonders der nahe der Deckschicht oder direkt als Deckschicht ausgebildete Lößlehm enthält öfters solche Faunen, die aber je nach Lokalität doch recht verschieden ausfallen können. Als beste Aufschlüsse kommen natürlich Kiesgruben in Betracht, die ja, um an das Rohprodukt Kies herankommen zu

können, die gesamte Deckschicht anschneiden bzw. abtragen müssen.

 


Eine Auswahl an Tafeln (click to enlarge):
 


Download
Komplettband
dnS008-3_v2026.pdf
Adobe Acrobat Dokument 12.6 MB
Download
Komplettband (low resolution)
dnS008-3_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.3 MB

Documenta naturae, Sonderband 8-3 (dnS008-3-1-1997)

München 1997 (1. Auflage)
 

T. Wendebourg

Bestimmungshilfen: Gastropoden III

 

Die pliozäne Gastropodenfauna von Kallo bei Antwerpen (Belgien)

Einleitung. 

Bis Ende 1988 bestand im Hafengebiet von Antwerpen, in der Nähe der Ortschaft Kallo, die hervorragende Möglichkeit, die Schichtungen des Pliozäns ausgiebig zu studieren. Über mehrere Jahre hinweg wurde hier an der Hafenerweiterung gearbeitet. Die Großbaustelle des vierten Docks bot dabei Gelegenheit, massenhaft Fossilen zu bergen, darunter auch große und zerbrechliche, was ja bei den früheren Aufschlussmöglichkeiten nicht gegeben war. 

Die Fossiliensuche in der Gegend von Antwerpen ist zwar nicht besonders schwierig, weil der aus dem Hafenbecken und den Schiffsdurchfahrten ausgebaggerte Schlamm auf großen Spülfeldern aufgetragen wird. Der Transport durch kilometerlange Eisenrohre ist aber selbst kleinsten Fossilien nicht gerade zuträglich, so dass sie fast immer beschädigt sind. Sonne und Regen tun ihr übriges bei der Zerstörung des zerbrechlichen

Schalenmaterials.

 


Eine Auswahl an Tafeln (click to enlarge):
 


Download
Komplettband
dnS008-4_v2026.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.3 MB
Download
Komplettband (low resolution)
dnS008-4_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.8 MB

Documenta naturae, Sonderband 8-4 (dnS008-4-1-1997)

München 1997 (1. Auflage)
  

T. Wendebourg

Bestimmungshilfen: Mollusken und Brachiopoden des Devon IV

 

Die Mollusken und Brachiopoden aus dem Mitteldevon der Paffrather Mulde bei Bergisch-Gladbach

Einleitung. 

Schon als ich vor Jahren zum ersten Mal „die Schlade“ besuchte, stellte ich fest, dass hier nur geduldige Fossiliensammler zum Zuge kommen würden, denn das gros der Fossilien ist sehr klein, und so hatte ich auch nur ein kleines Beutelchen mit ein paar Schnecken in der Hand, als ich den Steinbruch verließ. Dabei war ich eine ganze Weile auf allen Vieren die Hänge hinauf gekrochen. 

Aber schon beim nächsten Mal hatte ich mehr in der Hand. Ich habe den Steinbruch, der an der Straße „In der Schlade“ im NO Bergisch-Gladbachs liegt, dann noch sehr oft besucht, weil mich die vornehmlich kleinen, zerbrechlichen Devonmollusken immer wieder und immer noch faszinieren, denn im Gegensatz zu den Fossilien der übrigen Kalkmulden konnten die Muscheln und Schnecken der Schlade ihre Schale erhalten, ja zeigen manche sogar noch Reste der einstigen Farbzeichnung. Zwar zeigen auch Fossilien anderer bergischer Fundorte eine so schöne Erhaltung, trotzdem bin ich der Meinung, dass die Muscheln und Schnecken der „Schlade“ die Vielfältigkeit und Exotik des devonischen Riffes noch am besten erahnen lassen. 

Da die Fossilien, wie schon gesagt, meistens klein sind, muss man mit dem Auge ganz nah am Boden sein. Es empfiehlt sich wirklich die „Auf-allen-Vieren-Methode", besonders nach Regenfällen sammeln sich die ausgewaschenen Individuen in Stufen, Fußspuren und Rinnen. Untersuchen sollte man auch die aus der Wand gebrochenen Brocken. Unter dem Kalksand verbergen sich häufig ganze Nester von Schnecken. Viele kleine Sachen haben wir erst zu Hause beim Ausschwemmen von Proben gefunden.

 


Eine Auswahl an Tafeln (click to enlarge):
 


Download
Komplettband (low resolution)
dnS043_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 17.4 MB

Documenta naturae, Sonderband 43 (dnS043-1-2006)

München 2006 (1. Auflage)   ISBN 3-86544-543-8
 

Tagebau Garzweiler

20 Jahre geologische Dokumentation im Braunkohlen-Tertiär der Niederrheinischen Bucht: Lackabzüge, geologische Interpretation, größter Lackabzug der Welt


Vorwort. 

Die Technik des Lackabzuges (auch Lackprofil, Lackfilm, Bodenprofil und Sedimenttransferpräparat genannt) wurde um 1930 durch den Geologen Dr. E. VOIGT für die Bergung von Wirbeltier-Fossilien des Geiseltales bei Halle (Saale) entwickelt. Eine fotografische Dokumentation vermag wichtige erdgeschichtliche Fakten, die bis in den mikroskopischen Bereich gehen können, nicht so eindrucksvoll und ohne Verzerrung und vor allem unter Beibehaltung des Originalsedimentes wiederzugeben.

 

Durch die inzwischen zur Verfügung stehenden Speziallacke, sowie die Verfeinerung der Arbeitsschritte, wurde die Methode zur heutigen Perfektion vorangebracht. Das Verfahren erlaubt die naturgetreue Entnahme von Lockergesteinen (z. B. Sand, Schluff, Ton) mit gut sichtbaren sedimentologischen, tektonischen oder paläontologischen Spuren. In aufwändigen Arbeitsschritten werden, mit Hilfe von Kunstharzen und Lacken, dünne aber plastische, farbgetreue und strukturierte Schichten eines Böschungsausschnittes herauspräpariert und dauerhaft auf einer festen Unterlage fixiert.

 

 


Eine Auswahl an Tafeln (click to enlarge):
 


Download
Textband
dnS068_v2026.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.1 MB
Download
Textband (low resolution)
dnS068_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 3.0 MB

 

Cover und Tafeln dieses Bandes sind leider nicht verfügbar.

Documenta naturae, Sonderband 68 (dnS068-1-2013)

München 2013 (1. Auflage)
 

Detlef Mader

 

Biochronologie und Lunardynamik von Mosel-Apollo, Hirschkäfer 

und anderen Insekten in 2013 im Vergleich mit früheren Jahren


Kurzfassung. 

Die Verlängerung des Winters im März und die außergewöhnlich ausgedehnten und regenreichen Eisheiligen im Mai mit der späten Frostnacht am Tiefpunkt am 25.05.2013 haben bei zahlreichen wettersensitiven Insekten eine erhebliche Retardation der Imaginalentwicklung in 2013 hervorgerufen. Besonders auffällig war die Verspätung des Schlüpfens und Ausfliegens in 2013 gegenüber den vorhergehenden Jahren bei dem Mosel-Apollo. Im Gegensatz zu dem frühen Massenflug schon im Mai 2011 und dem normalen Schwärmflug im Juni in den meisten Jahren hat bei dem Mosel-Apollo in 2013 ein später Schwärmflug erst im Juli stattgefunden. Nach dem drastischen Populationszusammenbruch des Mosel-Apollo in 2012 aufgrund der außergewöhnlichen flächendeckenden mehrwöchigen Dauerfrostperiode mit zweistelligen Minusgraden im Winter 2012 sind in einem schwachen ersten Entwicklungsschub schon Mitte Juni 2013 die ersten Exemplare des Mosel-Apollo erschienen. Die jedoch nur sehr niedrige Populationsstärke des schwachen ersten 

Entwicklungsschubes des Mosel-Apollo ab Mitte Juni 2013 hat lediglich auf dem stark reduzierten Niveau von 2012 gelegen, so dass über längere Zeit die Gefahr bestanden hat, dass sich der Mosel-Apollo von seinem dramatischen Crash der Populationsstärke auf ein historisches Tief in 2012 trotz des relativ milden Winters 2013 mit nur wenigen kurzen Dauerfrostphasen mit lediglich einstelligen Minusgraden in 2013 nicht hat erholen können, sondern ebenso wie in 2012 auch in 2013 nahe der Grenze zum Aussterben im Falle der Wiederholung einer mehrwöchigen Dauerfrostperiode mit zweistelligen Minusgraden im kommenden Winter gestanden hätte. Erst mit dem Erscheinen eines starken zweiten Entwicklungsschubes Anfang Juli 2013 hat sich die Populationsstärke des Mosel-Apollo gegenüber dem katastrophalen Sturz auf ein Allzeittief in 2012 deutlich verbessert und hat in 2013 wieder das Niveau von 2010 und vergleichbaren Jahren erreicht, so dass aktuell keine akute Gefahr des Aussterbens des Mosel-Apollo mehr besteht.

 

Abstract.

The prolongation of the winter in March and the extraordinary extensive and rain-rich Ice Saints in May with the late frost night at the low point on 25.05.2013 have caused considerable retardation of imaginal development of many weather-sensitive insects in 2013. The delay of hatching and flightout in 2013 in comparison to the preceding years has been particularly striking for the Moselle Apollo. In contrast to the early mass flight already in May 2011 and the normal swarm flight in June in most years, a late swarm flight of the Moselle Apollo only in July has happened in 2013. After the drastical population breakdown of the Moselle Apollo in 2012 as a consequence of the extraordinary extensive multiweekly permafrost period with two-digit frost degrees in winter 2012, the first individuals of the Moselle Apollo have already appeared in mid of June 2013 in a weak first phase of development. The only very low population size of the weak first phase of development of the Moselle Apollo since mid of June 2013 has remained only on the strongly reduced level of 2012, and thus for longer time there has existed the danger that the Moselle Apollo has not been able to recover in 2013 from its dramatical crash of the population size to a historical low in 2012 in spite of the relatively mild winter 2013 with only a few short permafrost phases with only one-digit frost degrees, but would have been in 2013 similarly as in 2012 near the boundary to extinction in case of repetition of a multiweekly permafrost period with two-digit frost degrees in the coming winter. The population size of the Moselle Apollo has only significantly improved in comparison to the catastrophical slide to an all-time low in 2012 with the appearance of a strong second phase of development at the beginning of July 2013, and has in 2013 reached again the level of 2010 and comparable years, with therefore currently an acute danger of extinction of the Moselle Apollo no longer existing. 


Download
Komplettband
dnS069_v2026.pdf
Adobe Acrobat Dokument 9.0 MB
Download
Komplettband (low resolution)
dnS069_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 5.4 MB

Documenta naturae, Sonderband 69 (dnS069-1-2014)

München 2014 (1. Auflage) - ISBN 9-783-86544-569-8
 

Detlef Mader

 

Lunarzyklische Wachstumsphasen von Steinpilz, Butterpilz, Parasolpilz, 
Edelreizker, Champignon, Hallimasch und anderen Pilzen


Kurzfassung. 
Vollmond und Neumond haben entscheidenden Einfluss auf Auslösung und Steuerung sowohl des Schwärmens und Massenfluges von Insekten als auch des Schuss- und Massenwachstums von Pilzen. Aus der eingehenden Beziehung von Vollmond und Neumond zu den Höhepunkten der Aktivität des breiten Spektrums der untersuchten Insektenarten und Pilzarten ist der fundamental neue Ansatz der selenozyklischen Interpretation der kurzfristigen Populationsdynamik von Insekten und Pilzen entstanden, deren wichtigste Erkenntnis die Koppelung des Schwärmens und Massenfluges von Insekten sowie des Schuss- und Massenwachstums von Pilzen mit Vollmond und Neumond ist. Pilze sind besonders geeignete Indikatoren der Beziehungen ihrer Wachstumsschübe mit Vollmond und Neumond wegen ihres oftmals fast schlagartigen Erscheinens innerhalb einer einzigen Nacht, wodurch sie plötzlich in größeren Stückzahlen morgens an manchen Stellen in Teilen der Wälder und Wiesen stehen, an denen in den vorangegangenen Tagen kein einziges Exemplar vorhanden war und auch in den nachfolgenden Tagen nur noch wenige oder gar keine Individuen mehr nachwachsen. Diese Konstellation erlaubt die genaue Korrelation der Auslösung und Steuerung des explosionsartigen Massenwachstums von Pilzen durch die Wendepunkte des lunaren Zyklus in analoger Weise wie bei dem unvermittelten Auftauchen von zahlreichen Exemplaren von Schmetterlingen, Käfern und anderen Insekten an manchen Flugplätzen in Wiesen und an Waldrändern, an denen in den Tagen davor nur wenige oder gar keine Individuen geflogen sind. Die lunardynamische Steuerung des Schwärmens und Massenfluges von Insekten sowie des Schuss- und Massenwachstums von Pilzen unterstreicht die kosmische Kontrolle der Biochronologie von Insekten und Pilzen, wodurch die fundamentalen Einflüsse der astronomischen Konstellationen und Wechselwirkungen von Mond, Erde und Sonne auf Schwärmen und Massenflug von Insekten sowie Schuss- und Massenwachstum von Pilzen akzentuiert werden. Die vergleichende Analyse und Interpretation der Biochronologie und Lunardynamik beinhaltet etwa 75 Pilzarten.

 

Abstract.

Full moon and new moon have decisive influence on triggering and control of swarming and mass flight of insects as well as shoot and mass growth of mushrooms. The detailed relationship of full moon and new moon to the peaks of activity of the broad ränge of investigated species of insects and mushrooms has resulted in the origin of the fundamentally new approach of the selenocyclical interpretation of short-term population dynamics of insects and mushrooms, with the most important conclusion being the correlation of swarming and mass flight of insects as well as shoot and mass growth of mushrooms with full moon and new moon. Mushrooms are particularly suitable indicators of the relationships of their growth pushs to full moon and new moon because of their frequently almost abrupt appearance within a single night which is reflected by the sudden Standing of many mushrooms in larger quantities in the moming in parts of forests and meadows where not a single specimen has been present during the preceding days and also only still a

few specimens or even no individuals at all grow successively during the following days. This constellation permits the detailed correlation of triggering and control of the explosionary mass growth of mushrooms with the tuming points of the lunar cycle in a similar männer as with the unexpected appearance of abundant individuals of butterflies, beetles and other insects at some flight places in meadows and at the margins of forests where only a few specimens or even no individuals at all have flown during the previous days. The lunardynamical steering of swarming and mass flight of insects as well as shoot and mass growth of mushrooms underlines the cosmical control of the biochronology of insects and mushrooms, thus emphasizing the fundamental influences of the astronomical constellations and interactions of moon, earth and sun on swarming and mass flight of insects as well as shoot and mass growth of mushrooms. The comparative analysis and interpretation of biochronology and selenodynamics includes 75 species of mushrooms.

 

 

Tafeln (click to enlarge): 


Download
Komplettband
dnS077_v2026.pdf
Adobe Acrobat Dokument 44.4 MB
Download
Komplettband (low resolution)
dnS077_v2026r.pdf
Adobe Acrobat Dokument 11.3 MB

Documenta naturae, Sonderband 77 (dnS077-1-2016)

München 2016 (1. Auflage) - ISBN 9-783-86544-577-3
 

Ulrich Lieven

 

Tagebau Garzweiler

Paläontologischer Exkursionsführer: Paläontologie, Geologie, Stratigraphie.


Einleitung. 
Die grundsätzliche Idee, einen Paläontologischen Exkursionsführer zu verfassen, entstand bereits 2007 aus Anlass des 100-jährigen Betriebsjubiläums des Tagebaus Garzweiler. Das Abbaufeld war damals jedoch noch durch eine zweiflügelige Abbauführung mit zentralem Bandsammelpunkt gekennzeichnet. Da es aufgrund dieser ungewöhnlichen Abbauführung zu schnellen Veränderungen in der Tagebau- und Sohlengeometrie kam, wäre eine Orientierung vor Ort bei Exkursionen schwierig gewesen. Erst mit der Umstellung auf eine einflügelige Abbaufront, die im Gegenuhrzeigersinn um den neuen Bandsammelpunkt (Aufbau 2005 - 2010) schwenkt, trat eine gewisse Kontinuität der Sedimentstrukturen auf den einzelnen Abbausohlen zu Tage. Erst dadurch kann ein Exkursionsführer in der Praxis für die folgenden Jahre aktuell bleiben. 

 

Zwischen 2005 und 2016 wurden durch Mitglieder der „Paläobotanisch-Biostratigraphischen Arbeitsgruppe (PBA) im Museum Günzburg und Naturmuseum Augsburg, des „Paläontologischen Arbeitskreises Bedburg“ (PAB) und durch den Geologischen Dienst NRW über 20 Publikationen erstellt, die sich speziell mit paläobotanischen bzw. geologischen Befunden aus dem Tagebau Garzweiler befassen. Basierend auf diesen Grundlagen und weit über 300 Exkursionen im Rheinischen Braunkohlenrevier wurde nunmehr die Idee eines Paläontologischen Exkursionsführers in die Tat umgesetzt. (...)

 

 

Ausgewählte Seiten (click to enlarge):