documenta naturae abhandlungen ISSN (Print) 2626-4161 - (Online) 2626-9864

 

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Band 2 (2019/21)

 

Ammonitenfauna, Biostratigraphie und lithologische Abfolge der Arietenton-Formation (Sinemurium) in der Tongrube Hottenrode, Niedersachsen

 

Bork ILSEMANN

 

 

Kurzfassung

Die Tongrube erschließt Schichten des oberen Hettangium, Unter-Sinemurium und Ober-Sinemurium. In zwei nebeneinander liegenden Gruben ist übergreifend die komplette und im Profil rund 80 m mächtige Schichtenfolge der Arietenton-Formation aufgeschlossen. Sie beinhaltet eine Wechselfolge aus Mergeln und mächtigen Tonstein Horizonten mit darin eingeschalteten laminierten Ölschiefer und harten siltigen Bänken.

Im Liegenden stehen zudem 13,5 m Angulatenton sowie im Hangenden 11,5 m Obtususton an. Somit besitzt das Profil eine Gesamtmächtigkeit von rund 105 m mit einem Schichteinfall von 40-45° S-SE. Neben der detaillierten lithologischen Aufnahme und Beschreibung des Arietenton-Profils wird deren Ammonitenfauna intensiv studiert anhand deren Erkenntnisse eine biostratigraphische Einteilung in Zonen und Subzonen erstellt werden konnte.

Durch die oftmals unzureichend publizierten Speziesbeschreibungen bezüglich innerartlicher Variation und jugendlicher Entwicklungsstadien wurde bei den Beschreibungen besonderer Wert gelegt. Dazu wurde als zusätzliches Hilfsmittel eine differenzierende Lobenlinien-Analyse auf Basis der Arbeiten von WEDEKIND und DIETZ entwickelt, um ein weiteres Instrument neben morphometrischer und skulptureller Merkmale zu besitzen, das eine korrekte und nachvollziehbare abgrenzende Bestimmung gewährleistet. Für eine präzise lithologische Ansprache wurde zudem der Gehalt an organischem und anorganischem Kohlenstoff gemessen.

 

Schlüsselwörter

Lobenlinie, Obtususton-Formation, Angulatenton-Formation, Euagassiceras, resupinatum, Arnioceras, bucklandi, Arnioceras semicostatum.

 

Preis:        EUR 54,50 inkl. MwSt.

 

 

 


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Band 1 (2018) Teil 1 (Textband) & 2 (Tafelband)

 

Mikropaläontologie (Foraminiferen, Ostrakoden), Biostratigraphie und fazielle Entwicklung der Kreide von Nordsomalia

mit einem Beitrag zur geodynamischen Entwicklung des östlichen Gondwana im Mesozoikum und frühen Känozoikum

 

Micropalaeontology (Foraminiferida, Ostracoda), biostratigraphy and facies development of the Cretaceous of Northern Somalia

including a contribution concerning the geodynamic development of eastern Gondwana during the Cretaceous to basal Paleocene

 

Peter LUGER (†)

 

 

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Luger 2018 DocNatAbh Band 1 Teil 1 (Textband) Mikropaläontologie Kreide Nordsomalia
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Luger 2018 DocNatAbh Band 1 Teil 2 (Tafelband) Mikropaläontologie Kreide Nordsomalia
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Kurzfassung

Erstmals werden die kretazischen bis altpaleozänen Mikrofaunen (Foraminiferen, Ostrakoden) des zentralen Nordsomalias (zentrale und östliche Ahl Medo- und westliche Ahl Meskat-Küstenkordilliere) vollständig monographisch erfasst. Diese entstammen einer dichten Beprobung von insgesamt acht übertage aufgeschlossenen Profilen, wobei die Analyse der Mikrofaunen stratigraphisch den Zeitraum vom basalen unteren Apt bis zum mittleren Cenoman, und nach einem deutlichen Hiatus Campan, Maastricht und unteres Paleozän ergibt. Insgesamt werden 84 Foraminiferengattungen mit insgesamt 119 Arten (inkl. 6 neu errichteter Arten/Unterarten) und 65 Ostrakodengattungen (inkl. Untergattungen) mit insgesamt 152 Arten (inkl. Unterarten) beschrieben und dokumentiert. Bei den Ostrakoden werden 4 neue Gattungen und 24 neue Arten (inkl. Unterarten) eingeführt. Die biostratigraphische Auswertung ergibt für das Apt acht, für das Alb vier, das Cenoman drei, das Campan und Maastricht jeweils eine und das untere Paleozän drei aufeinander folgende typische Assoziationen von Foraminiferen und Ostrakoden (auf die formale Errichtung von Biozonen wird wegen der starken faziellen Abhängigkeiten der jeweiligen Leitfossilien verzichtet). Ökologisch sind die basalen Sedimente der Kreide dem Apt in limnischer Fazies zuzuordnen, die bereits im tiefen Unterapt in Ablagerungen einer Karbonatrampe übergehen. Erstmalig werden für das untere Oberapt Ablagerungen einer offenen Schelffazies aus Nordsomalia beschrieben (mit planktonischen Foraminiferen: Leupoldina cabri-Zone und reichhaltiger Ammonitenfauna), die bereits im höheren Oberapt wieder in die zunächst bis zum mittleren Cenoman anhaltende nach NW verlandende Karbonatrampenfazies übergehen. Auch die karbonatischen Sedimente des Campans, Maastrichts bis unteren Paleozäns sind in dieser Fazies entwickelt. Der allgemeine geologische Rahmen Somalias mit seinen tektonischen Elementen und der sedimentären Entwicklung bis zum Paläogen wird kurz dargestellt. Besonders ausführlich wird die Ablagerungsgeschichte Nordsomalias in der Kreide beschrieben und in den acht Profilen graphisch abgebildet. Anhand der Faunenanalyse wird die Ökologie der kretazischen Sedimente diskutiert sowie die Paläobio-geographie der Faunenelemente dargestellt. Letztere ergibt für das Apt bis Cenoman eine zunehmende Vereinheitlichung sowohl bei den Foraminiferen als auch bei den Ostrakoden im südtethyalen Raum, wohingegen im Campan bis unteren Paleozän bei den Foraminiferen eine zunehmende Trennung in west- und osttethyale Faunenelemente zu beobachten ist. Noch deutlicher ist bei den Ostrakoden ab dem Coniac bis zum unteren Paleozän eine strikte Trennung zwischen einer nordafrikanisch/levantinischen und einer iranisch/arabisch/somali-schen Faunenprovinz erkennbar. Ein Vergleich der faziellen Entwicklung der Kreide von Somalia und der nördlich und südlich angrenzenden Gebiete und deren geodynamischer Geschichte wird angestellt. Hierbei zeigt sich deutlich, dass Nordsomalia während der Kreide sowohl in der faziellen Ausbildung als auch in der geodynamischen (sequenzstatigraphischen-tektonischen) Entwicklung hohe Übereinstimmungen mit der arabischen Plattform aufweist. Hierbei sind jedoch die Hiaten zwischen Jura und Kreide sowie zwischen Cenoman und Campan deutlich länger als in den zu dieser Zeit direkt nördlich angrenzenden Gebieten, weshalb Nordsomalia als Südrand der arabischen Platte interpretiert wird. Der lange Hiatus zwischen dem obersten Jura und dem Apt in Nordsomalia in Kombination mit starker vertikaler Tektonik und lokal völliger Erosion jurassischer Ablagerungen wird mit dem Ende der Süd-Drift Madagaskars und dem Einsetzen der Drift zwischen Afrika/Madagaskar und Antarctica/ Australien in der tieferen Unterkreide in Verbindung gebracht. Der deutliche Hiatus zwischen dem Cenoman und Campan mit lokaler Erosion cenomaner Sedimente steht in klarer Verbindung mit dem Rift und der einsetzenden Drift zwischen Madagaskar und der Indo/Seychellen-Platte im Turon.

 

Schlüsselwörter

Nordsomalia, Kreide, Mikropaläontologie, Foraminifa, Ostrakoda, Geologie, Geodynamische Faktoren, Zerfall von Ostgondwana.

 

Preis:        EUR 62,00 inkl. MwSt.

 

 

 


 

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About the Journal

Über die Zeitschrift

 


 

 

 

Focus topics of the journal

Extensive original scientific studies (+-200 pages or more, several volumes are possible) as well as dissertations in German and English language, on issues in the fields of Palaeontology and Geology (Sedimentology, Geochemistry etc.), especially on Sediments, the fossil Flora and Fauna from the Mesozoic era and the Tertiary worldwide; in addition the journal covers related issues from the fields of Zoology and Botany.

Frequency of Publication

The journal has been published in irregular intervals since November 2018, "online first" as well as "open access".

Editorial board

Dr. Alexander M. Heyng - Editor-in-Chief

Focus topics: Geology, Sedimentology, Geochemistry

Dr. Ulrich Seehuber

Focus topics: Regional Geology, Molasse, Vertebrates

Dr. Hans-Joachim Gregor - Editor emeritus

Focus topics: Palaeobotany, Molasse

Dipl.-Biol. Andreas Hecker

Focus topics: Zoology, Botany

Publisher

amh-Geo Geowissenschaftlicher Dienst, D-84168 Aham, Landshut

Scientific work of the author(s)

The Author(s) create(s) the scientific contents (manuscript, figures, tables, charts) in the course of independent research. The Author(s) transfer(s) the necessary rights of use to the Publisher amh-Geo, such as the rights to publish the scientific contents in print media and online media of all kinds (Internet, CD-Rom, DVD etc.).

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For the print version the publisher amh-Geo bears all arising costs (such as printing costs).

 

 

 

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 Schwerpunkte der Zeitschrift

Umfangreiche Originalarbeiten (+-200 Seiten und mehr, jeweils mehrere Bände möglich) sowie Dissertationen in deutscher und englischer Sprache zu Themen der Paläontologie und Geologie (Sedimentologie, Geochemie etc.), speziell zu den Sedimenten, der Flora und Fauna des Mesozoikums und Tertiärs weltweit, sowie ergänzende Themen aus Zoologie und Botanik.

 

Erscheinungsweise

Seit November 2018 erscheint die Zeitschrift in unregelmäßigen Abständen, "online first" sowie "open access".

 

Herausgeber

Dr. Alexander M. Heyng - Editor-in-Chief

Schwerpunkte: Geologie, Sedimentologie, Geochemie

Dr. Ulrich Seehuber

Schwerpunkte: Regionale Geologie, Molasse, Wirbeltiere

Dr. Hans-Joachim Gregor - Editor emeritus

Schwerpunkte: Paläobotanik, Molasse

Dipl.-Biol. Andreas Hecker

Schwerpunkte: Zoologie, Botanik

 

Verlag

amh-Geo Geowissenschaftlicher Dienst, D-84168 Aham, Landshut

 

Wissenschaftliche Arbeit des Autors / der Autorin / der Autorengemeinschaft

Der Autor / die Autorengemeinschaft erstellt die wissenschaftlichen Inhalte im Zuge unabhängiger Forschung. Der / die Urheber überträgt / übertragen amh-Geo die notwendigen Nutzungsrechte zur Veröffentlichung im Online- und Print-Bereich sowie die Verwertung von Nebenrechten wie der Nutzung in buchfremden Medien (z.B. Internet, CD-ROM, DVD etc.).

 

Leistungen von amh-Geo

+ Koordination des Review-Prozesses (in der Regel im "double-blind"-Verfahren)

+ Lektorat etc.

+ Erstellung bzw. Überarbeitung von Grafiken, Abbildungen (Photographien, SEM-Bilder etc.) bzw. Tafeln etc.

+ Satz & Layout etc.

+ pdf-Erstellung

+ Ablieferung der Pflichtexemplare / der digitalen Version bei der Nationalbibliothek

Der/die Autor/in / die Autorengemeinschaft erhält ein vollwertiges pdf zur nicht kommerziellen, ansonsten uneingeschränkten Verbreitung und Nutzung.

Bei der Print-Version übernimmt der Verlag die entstehenden Kosten (wie z.B. Druckkosten) in der Regel vollständig.